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Spezialisierungs-Track

azena design

Du weißt, welches KI-Tool wofür steht, kannst einen Design-Prompt so schreiben, dass gutes UI entsteht, und weißt, wie du KI-generierten Code sauber in dein Projekt übernimmst — von der Idee bis zur live URL in einem klaren Workflow.

Stufe 2 · Einfache Tools bauenDie Brücke: Die KI baut, du dirigierst. Erste eigene Werkzeuge. Diese Vertiefung baut auf den Grundlagen des Basis-Kurs auf. Zum Basis-Kurs
18 Lektionen 195 Min 250 Token Detailseite gratis
Track starten 250 TokenVom Prompt zum fertigen, deploybaren UI.

Was du danach kannst

  • Den modernen KI-Design-Toolstack kennen und das richtige Tool für den jeweiligen Schritt wählen
  • Präzise Design-Prompts mit Stil, Referenz und Constraints schreiben statt vager Anweisungen
  • KI-generierten UI-Code (v0 / Lovable / Claude Artifacts) sauber in React + Tailwind übernehmen
  • Design-Tokens und Markenvorgaben an die KI weitergeben, um konsistentes statt generisches UI zu erzeugen
  • Den vollständigen Workflow von Idee bis Deploy (Assets, Responsiveness, Hosting) beherrschen

Das Curriculum

18 Lektionen · Schritt für Schritt

  1. 01

    Die KI-Design-Toolchain im Überblick

    9

    Welches Tool wofür — und wie sie im Workflow zusammenspielen.

  2. 02

    Vom Prompt zum ersten Entwurf

    10

    Gute Design-Prompts schreiben, Stil mitgeben, schnell iterieren statt perfekt starten.

  3. 03

    Vom Mockup zu echtem Code

    11

    KI-generierten UI-Code sauber in React + Tailwind übernehmen — was behalten, was wegwerfen, mit jedem Coding-Agenten.

  4. 04

    Design-Tokens an die KI geben

    10

    Damit Ergebnisse konsistent und markentreu werden statt generisch.

  5. 05

    Verfeinern, Assets & Deploy — der komplette Workflow

    11

    Polish, Bilder und Icons mit KI, Responsiveness, live stellen — alles zusammen.

  6. 06

    Visuelle Hierarchie & Gestalt — das Auge führen

    12

    Die Wahrnehmungsgesetze, mit denen du Layout beurteilst — und einer KI sagst, was zusammengehört.

  7. 07

    Farbe & Farbsysteme — vom Bauchgefühl zum System

    12

    60-30-10, HSL-Denken und Kontrast — wie aus Farben eine markentreue Palette wird.

  8. 08

    Typografie im Detail — die unsichtbare 90 %

    12

    Skala, Pairing, Zeilenlänge und Rhythmus — der größte Hebel bei kleinstem Aufwand.

  9. 09

    Layout, Raster & Komposition — Ordnung, die man spürt

    11

    Rastersysteme, das 8-Punkt-Spacing und Ausrichtung — das unsichtbare Skelett guter UIs.

  10. 10

    UX & Usability — nicht nur schön, sondern nutzbar

    12

    Affordances, Feedback und die Usability-Heuristiken, an denen du jede UI misst.

  11. 11

    Barrierefreiheit — Design für wirklich alle

    11

    WCAG/POUR, Kontrast, Tastatur & Fokus — Zugänglichkeit ist Qualität, nicht Kür.

  12. 12

    Von Inspiration zu eigener Richtung — referenzieren ohne zu kopieren

    11

    Moodboards und Referenzen als Sprungbrett nutzen, mit KI eine eigene Stilrichtung finden statt zu klonen.

  13. 13

    Komponenten & Design-Systeme mit KI bauen

    12

    Wiederverwendbare Bausteine statt Einzelseiten — wie du mit KI ein konsistentes System statt loser Screens erzeugst.

  14. 14

    Responsive Design mit KI-Tools — ein Entwurf für alle Bildschirme

    11

    Mobile-first denken, Breakpoints bewusst setzen und der KI sagen, wie ein Layout über Bildschirmgrößen mitwächst.

  15. 15

    Motion & Animation — Bewegung, die führt statt ablenkt

    11

    Gute UI-Bewegung lenkt Aufmerksamkeit, gibt Feedback und zeigt Beziehungen — alles andere ist Dekoration. Mit Dauer, Easing und prefers-reduced-motion dirigierst du sie.

  16. 16

    Die drei stillen Zustände — leer, lädt, Fehler

    11

    Die meisten gestalten nur den vollen „Idealzustand". Aber leerer, ladender und Fehler-Zustand treten in den verletzlichsten Momenten auf — und entscheiden über Vertrauen. KI baut sie nur, wenn du sie mitbestellst.

  17. 17

    Microcopy & UX-Writing — Worte sind Teil des Designs

    11

    Button-Labels, Feld-Beschriftungen, Leerzustands- und Fehlertexte tragen den Nutzer durch jede Aufgabe. Sie sind Interface, nicht Beiwerk — und mit Verben, einfacher Sprache und Kürze dirigierst du sie.

  18. 18

    Theorie trifft Workflow — und Design für Nicht-Designer

    11

    Warum die Design-Theorie deinen KI-Workflow überhaupt erst gut macht — auch ohne Design-Studium.

Was du baust

Echte Artefakte, keine Theorie

Dieselbe Idee in zwei Tools — Vergleich

Ergebnis: Screenshots oder Code-Snippets beider Ergebnisse (v0 + Claude) mit deiner schriftlichen Einschätzung: Welches ist besser und warum?

KI-Mockup in sauberen Tailwind-Code überführen

Ergebnis: Repo-Link oder Code-Snippet des fertig aufgeräumten Codes: shadcn-Elemente genutzt, CSS-Variablen statt Hex, Komponenten unter 60 Zeilen. Kurze Erklärung, was du am KI-Output geändert hast.

Markenkonformes UI mit Token-Prompt

Ergebnis: Zwei Screenshots: einmal mit Token-Prompt (wie oben), einmal mit einem vagen Prompt ohne Tokens ('Baue einen modernen Hero'). Beschreibe in 2-3 Sätzen den Qualitätsunterschied.

Capstone: Produkt-Landingpage von Null bis Live

Ergebnis: Live-URL + ein kurzes Design-Rationale (je Sektion: welches Prinzip, warum) + Lighthouse-Score-Screenshot.

Der agentische Design-Workflow

Von der Idee zum deploybaren UI — welches KI-Tool wann. Stand 2026.

  1. 01

    Idee → Mockup

    v0 · Figma Make

  2. 02

    Design-System

    Figma Dev-Mode MCP · DESIGN.md

  3. 03

    Echter Code

    Claude Code · Cursor

  4. 04

    Komponenten + Marke

    shadcn/ui · AGENTS.md

  5. 05

    Deploy

    Vercel

kein Marken-Kontext → Regression zur Mitte
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Live gehen
DESIGN.md + AGENTS.md → markentreu
Der eine Slop-Fix

KI ist stark in Logik, schwach in Geschmack. Ohne Marken-Kontext fällt sie auf den statistischen Durchschnitt aller gut designten UIs zurück — Inter überall, Lila-zu-Blau-Verlauf, gleichmäßig gerundete Karten.

Der Fix: gib dem Agenten ein maschinenlesbares Design-System (Tokens + Prosa, wann man was sparsam einsetzt), referenziere es aus AGENTS.md, und verbiete die Slop-Defaults aktiv. Distinktion kommt aus Beschränkung und Textur — nicht aus mehr Effekten.

Neu · Apr 2026

DESIGN.md (Google, Open Source)

Maschinenlesbare Tokens + Prosa, warum sie so sind. Claude Code, Cursor & Copilot lesen sie — eine Quelle der Wahrheit statt Farben pro Prompt neu zu erfinden.

Neu · Juni 2026

Figma „Check designs“

QA-Tool, das dein Design gegen dein Design-System prüft: Token-Abweichungen, Komponenten-Drift und Accessibility-Probleme werden markiert.

Neu · 2026

shadcn/ui CLI v4 + MCP

Registry & Presets über MCP: der Agent erbt deine Komponenten-Patterns und baut damit — statt Primitives jedes Mal neu von Hand.

Diesen Workflow Schritt für Schritt am eigenen Projekt anwenden — mit Nova als Mentor, bis es live ist.

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Belege & Quellen

Jede Aussage ist belegt — echte, geprüfte Quellen statt Behauptungen.

Brad Frost · „Atomic Design“Eric Ries · „The Lean Startup“Martin Fowler · „Refactoring“Adam Wathan & Steve Schoger · „Refactoring UI“Google · web.dev Core Web VitalsGestaltpsychologie (Wertheimer, Koffka, Köhler)Josef Albers · „Interaction of Color“W3C · WCAG 2.1, Kontrast (Minimum)Robert Bringhurst · „The Elements of Typographic Style“Matthew Butterick · „Practical Typography“Josef Müller-Brockmann · „Grid Systems in Graphic Design“Don Norman · „The Design of Everyday Things“Jakob Nielsen · 10 Usability-Heuristiken (NN/g)W3C · WCAG 2.1 (POUR-Prinzipien)Austin Kleon · „Steal Like an Artist“Luke Wroblewski · „Mobile First“

Reinschnuppern

Gratis-Vorschau

GO vs. NO-GO — ein echtes Beispiel aus dem Track.

Wie der Track läuft

Mit Nova als Mentor

Dein KI-Mentor erklärt jedes Konzept, gibt dir fertige Claude-Code-Prompts und hilft bei jeder Frage.

Interaktives Bau-Duell

Kein Erklären, kein Durchklicken: du baust hier echt mit einem Prompt, Nova bewertet dein Ergebnis live — und erst ab der Bestmarke verdienst du dein Siegel.

In deinem Tempo

Rund 195 Minuten Kerninhalt — plus deine eigenen Projekte. Jederzeit pausierbar.

Fehler, die du vermeidest

  • KI-Output 1:1 übernehmen ohne Aufräumen — inline styles, hartcodierte Farben und Monolith-Komponenten werden zur Wartungshölle.
  • Zu vage promoten ('mach es modern') — ohne Tokens und Stil-Referenz liefert die KI beliebige Ergebnisse.
  • Beim ersten Entwurf zu viel Zeit verschwenden statt schnell zu iterieren — erster Prompt grob, Iteration schnell.
  • Alle Icons mit Bildmodellen generieren statt kuratierte SVG-Libraries zu nutzen — inkonsistente Größen und Stile sind die Folge.
  • Hero-Images ohne Optimierung einsetzen — ein 3MB PNG vernichtet die Ladezeit; immer WebP + Kompression.

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